TV Deckenhalterung: Heizkosten senken: mit diesen 7 Tipps bares Geld sparen

Richtig Heizen – Vorallem zur kalten Jahreszeit werden die Heizungen gerne komplett aufgedreht. Obwohl alle Heizungen auf hochtouren laufen, ist die Wohnung trotzdem nicht warm. Ein paar Monate später erwartet einem der große Schock, wenn die Heizkostenabrechnung vom Vermieter im Briefkasten landet. Wir zeigen Ihnen die 7 besten Tipps & Tricks, um effizient und kostengünstig zu heizen.

1. Richtig lüften

Vor dem heizen regelmäßig stoßlüften

Vor dem heizen regelmäßig stoßlüften

Es klingt zwar paradox, aber damit der Heizkörper die bestmögliche Leistung erzielen kann, muss sich frischer Sauerstoff im Raum befinden.
Das bedeutet, dass Sie vor dem einschalten der Heizungen, die Wohnung komplett stoß lüften sollten.
Öffnen Sie die Fenster komplett und lassen Sie frischen Sauerstoff in die Wohnung. Lassen Sie das Fenster 3-4 Minuten offen um es im Anschluss wieder komplett zu schließen.
Erst danach sollten Sie den Heizkörper aufdrehen. Machen Sie nicht den Fehler und stellen Sie die Fenster auf „Kipp“.
Die Luft, die durch das gekippte Fenster in die Wohnung kommt, sorgt kaum für Luftaustausch sondern führt nur dazu, dass die Wände ausgekühlt werden.
Das widerum bedeutet, dass Ihre Wände generell anfälliger gegen Schimmel sind.
Durch das richtige lüften müssen Sie nicht so lange und intensiv Heizen und können damit bis zu 25 Euro im Jahr einsparen.

2. Türen geschlossen halten

Schließen Sie die Türe in dem zu beheizendem Zimmer. Je kleiner die zu beheizende Fläche ist, desto schneller wird der Raum warm.
Bei geöffneter Türe, entweicht die Wärme durch die Tür und Sie werden Probleme damit bekommen, den Raum zu heizen.
Im Idealfall sorgen Sie auch dafür, dass der kleine Spalt unten an der Türe luftdicht gemacht wird.
Aber auch hier gilt: Stoßlüften Sie den Raum für 3-4 Minuten bevor Sie den Heizkörper aufdrehen.
Wenn Sie alleine darauf achten Können Sie bei einem durchschnittlichem Heiz-Verhalten bis zu 25 Euro im Jahr einsparen.

3. Heizkörper entlüften

Regelmäßiges entlüften spart bares Geld!

Regelmäßiges entlüften spart bares Geld!

Oftmals kommt es vor, dass Heizkörper nicht mehr richtig Warm werden, obwohl das Thermostat voll aufgedreht ist.
Zusätzlich nehmen Sie ein „gluckern“ aus den Heizkörpern wahr. Das bedeutet, dass sich Luftblasen gebildet haben und der Heizkörper entlüftet werden muss.
Obwohl die Heizung nicht warm wird, verbraucht Sie trotzdem genau so viel Energie wie ein anderer Heizkörper, der auf der selben Thermostatstufe steht.
Allein durch den Entlüftungsprozess können Sie jährlich bis zu 50kg CO2 vermeiden, was umgerechnet ca. 20 Euro entspricht.

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4. Heizungsrohre isolieren

Durch die richtige Isolation bleibt die Wärme im Raum

Durch die richtige Isolation bleibt die Wärme im Raum

Dieser Tipp ist vor allem für Immobilienbesitzer Empfehlenswert. In der Regel verlaufen die Heizungsrohre vom Keller aus in die jeweiligen Wohnungen.
Oftmalls kommt es vor, dass auf dem Weg von „unten“ nach „oben“ aufgrund mangelnder Isolierung viel Wärme verloren geht.
Das ist auch der Grund, wieso der Keller meistens wärmer ist als die zu beheizenden Wohnungen.
Bei Gasheizungen werden dadurch jährlich ca. 600kg CO2 ausgetoßen. Falls Sie ein Haus besitzen sorgen Sie dafür, dass die Heizungsrohre gut isoliert sind.
Andernfalls, falls Sie in einer Mietwohnung leben, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Vermieter auf mit der Bitte, die Heizungsrohre richtig zu isolieren.
Je nach Größe, Haushalt und Heizdauer kann durch eine neue Isolierung zwischen 10 – 200 Euro im Jahr eingespart werden.

5. Elektronische Thermostate verwenden

Elektronische Thermostate sind zwar teuer in der Anschaffung, verringern die Heizkosten allerdings um ein vielfaches. Die ersten 2-3 Jahre wird der Preis der Thermostate warscheinlich höher sein als das Geld, was Sie dadurch einsparen. Wenn der sogenannte „Break-even-point“ allerdings erst einmal erreicht ist, freuen Sie sich, die Anschaffung der Thermostate getätigt zu haben.
Elektronische Thermostate sind dahingehend programmierbar, dass sie sich Ihren Bedürfnissen anpassen. Sie können einstellen wann sich welche Heizungen ein- bzw. ausstellen.
Viele lassen die Heizungen Tagsüber laufen, damit sie es nach der Arbeit direkt schön warm haben. Eigentlich würde es aber reichen, die Heizung etwa 30 Minuten, bevor Sie nach Hause kommen, anzuschalten.
Genau das macht das elektronische Thermostat. Sie programmieren Ihre Heizkörper dahingehend dass, dass sie sich zu gewissen Zeiten automatisch an bzw. ausschalten.
Ein Durchschnittshaushalt kann mit elektronischen Thermostaten ca. 80 Euro im Jahr sparen.

6. Dämmung hinter Heizkörpern

Heizkörper sind meist in kleinen Nischen zu finden. Sofern Sie nicht in einer massiven altbau-Wohnung leben sind die Wände hinter den Heizkörpern meist sehr dünn.
Wenn diese dünne Wand nun auch noch schlecht gedämmt ist, gehen Ihnen bis zu 90% der Wärme komplett verloren.
Um dies zu verhindern können Sie mithilfe von Styropor, welches mit einer Aluminiumschicht überzogen ist, die Wand hinter den Heizkörpern dämmen.
Vermeiden Sie den Wärmeverlust und tragen Sie Sorge dafür, dass die Wärme tatsächlich in den Raum hineingelangt.
Allein durch die Dämmung können jährlich bis zu 10 Euro eingespart werden.

7. Fenster richtig abdichten

Der wohl einfachste und schnellste Trick um effektiv die Heizkosten zu senken, ist das abdichten der Fenster.
Durch das nachträgliche isolieren der Fenster wird bei einer Gasheizung im durchschnittlichem Haushalt rund 30 Euro eingespart.

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